Samstag, 26. April 2014

Einkochen im Frühjahr

Beim Stichwort Einkochen denkt man meistens an die Obstschwemme im Hochsommer und Frühherbst. Aber auch im Frühling gibt es schon Schätze, die für die Vorratskammer gesammelt und verarbeitet werden wollen.Manche davon wachsen sogar in freier Natur!

Die Einmachsaison beginnt im März mit Bärlauch, den man zu Pesto verarbeiten und - gut mit Olivenöl bedeckt - einige Wochen kühl lagern kann. Wenn die Ernte besonders reichlich ist, kann man ihn auch einfrieren und später zu Suppe verarbeiten.

Im April folgen dann Gelee oder Sirup aus Löwenzahnblüten und Sirup von Zitronenmelisse. (Wer Melisse jetzt erntet, kommt Hitzeschäden und Mehltau zuvor.)

Ende April, Anfang Mai blühen Flieder und Holunder. Beide Blüten lassen sich zu Sirup verarbeiten, Holunderblüten außerdem zu Schaumwein ("Hollersekt"). Manche mischen abgezupfte Holunderblüten auch in die erste Erdbeermarmelade.

Wer Pilzglück hat, kann jetzt Morcheln finden und für später trocknen.

Links: http://www.oetker.de/rezepte/r/loewenzahngelee.html
http://www.gutekueche.at/rezepte/1728/loewenzahngelee.html
http://www.chefkoch.de/rs/s0/zitronenmelisse+sirup/Rezepte.html

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